Inside the claustrophobic scenery of a fancy apartment in the city of Frankfurt three men and a woman lock themselves in for ten days. Oskar and Julia are a couple. They have sex and let themselves be filmed. Benjamin and Bastian are behind the camera, trying to get pictures of absolute intimacy. Closeness as it can only be found among lovers.

But can intimacy be captured? The presence of the camera creates conflicts between the four protagonists and lets the whole project change towards an unexpected direction. The attempt to create a movie about closeness and love in times of pornography threatens to fail and to become a porno itself. As while the four persons are trying to get close with another, the pictures tell their own story...

"The great ephemeral skin" sounds the differences between documentation and fiction, closeness and distance, staging and chance and asks for the meanings of intimacy, the body and love in times of omnipresent pornography and of advancing functionalisation and differentiation of sexuality.

 

In der klaustrophobischen Szenerie einer schicken Architekten-Wohnung mitten in Frankfurt schließen sich drei Männer und eine Frau für zehn Tage miteinander ein. Oskar und Julia sind ein Paar. Sie haben Sex und lassen sich dabei filmen. Bastian und Benjamin stehen hinter der Kamera, auf der Suche nach Bildern absoluter Intimität, nach Nähe, wie man sie nur zwischen Liebenden findet. Aber lässt sich Intimität abbilden?

Die ständige Anwesenheit der Kamera treibt die vier Akteure immer wieder auseinander und lässt das Vorhaben kippen: Der Versuch, einen Film zu machen, der von Nähe und Liebe erzählt, in Zeiten, da Pornografie unseren medialen Alltag beherrscht, droht zu scheitern und selbst zum Porno zu werden. Denn während die vier Personen umeinander kreisen und versuchen sich langsam näher zu kommen, erzählen die Bilder ihre eigene Geschichte...

Der Film lotet die Differenzen aus zwischen Dokumentation und Fiktion, Nähe und Distanz, Inszenierung und Zufall und fragt nach der Bedeutung von Intimität, Körper und Liebe in den medialen Wirklichkeiten von Pornografie und Zeiten fortschreitender Funktionalisierung und Ausdifferenzierung von Sexualität.

 

Directors: Bastian Zimmermann/ Benjamin van Bebber

Actors: Julia Laube/ Oskar Klinkhammer

Length: 42 Minuten

℗ cobrafilm.cobra - Produktion 2012